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Die Naturschänke in Malschendorf besitzt eine sehr wechselvolle Geschichte,
welche sich bis in die Anfänge des 20.Jahrhunderts zurückverfolgen lässt.
Damals richtete Gustav Thiebel eine "Haltestelle für durstige Seelen" ein.
Einheimische, sowie viele Dresdner, machten hier vor allem an schönen Tagen und an Wochenenden Rast. Später entstand in dem Fachwerkwohnhaus des Thiebelschen Hofes
eine ordentliche Schankwirtschaft, wo man auch damals schon ein gutes "Radeberger" genießen konnte. Diese "alte" Naturschänke, welche 1978 wegen Baufälligkeit abgerissen wurde,
befand sich ungefähr an der Stelle, wo sich heute unser Anbau mit dem Kaminzimmer und den beiden Ferienwohnungen befindet.
Der Name "Naturschänke" ist vermutlich auf die herrliche Lage und auf die idyllischen Grotten, welche sich in deren Garten befanden, zurückzuführen.
Eine andere Legende besagt, dass Herrn Thiebel, als er das Schankrecht für Bier beantragte, ihm dies von Amts wegen verweigert wurde. Er sollte nur alkoholfreie
Getränke und selbst hergestellte Säfte verkaufen dürfen. Wutentbrannt verließ er die Amtsstuben und rief zurück: Da ist das ja eine richtige "Naturschänke".
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